
Alle ausgelernten Auszubildenden übernommen
Erfolgreicher Abschluss und direkter Einstieg ins Berufsleben: Sieben Auszubildende der Unternehmensgruppe Energieversorgung Mittelrhein (evm-Gruppe) haben ihre Abschlussprüfungen bestanden. Im Rahmen einer feierlichen Übergabe erhielten sie ihre Abschlusszeugnisse (Foto). Besonders erfreulich: Alle erfolgreichen Azubis konnten innerhalb der evm-Gruppe übernommen werden. „Ich freue mich, dass wir mit unseren Absolventinnen und Absolventen den Abschluss feiern können und alle von ihnen weiterhin Teil der evm-Gruppe bleiben. Sie tragen so künftig aktiv dazu bei, die Region nachhaltig mit Energie zu versorgen“, so Nico Sartorius, Ausbilder in der evm-Gruppe. Die evm-Gruppe bildet regelmäßig in kaufmännischen und technischen Berufen sowie in dualen Studiengängen aus.
Mit rund zehn Ausbildungsberufen und einer eigenen Ausbildungswerkstatt zählt sie zu den stärksten Ausbildungsbetrieben der Region. Die Werkstatt bietet vor allem den technischen Auszubildenden gute Bedingungen.
koveb errichtet neue Wartehäuschen in Koblenz
Die Modernisierung der Haltestellen in Koblenz nimmt sichtbar Fahrt auf: Nach Abschluss der vorbereitenden Arbeiten werden derzeit die neuen Wartehäuschen errichtet. Es entstehen 120 moderne Unterstände, die nach und nach das Erscheinungsbild der Haltestellen im Stadtgebiet prägen werden. „Mit den neuen Wartehäuschen investieren wir gezielt in mehr Aufenthaltsqualität und Sicherheit. Sie sind das Ergebnis einer kompletten Neuentwicklung und verbinden modernes Design mit intelligenter Technik – immer mit dem Blick auf die Bedürfnisse unserer Fahrgäste“, sagt der operative Bereichsleiter für Infrastruktur bei der koveb, Samet Ünal (Foto). Gemeinsam mit der Firma Mabeg wurden die Wartehallen nach den Anforderungen der koveb entwickelt. Das neue Konzept überzeugt durch seine modulare Bauweise, die unterschiedliche Größen ermöglicht und damit eine optimale Anpassung an die jeweiligen Platzverhältnisse vor Ort erlaubt. Eine Besonderheit der Wartehäuschen ist die integrierte LED-Beleuchtung.
Kooperation zwischen Bendorf und Uni Koblenz
Bürgermeister Christoph Mohr (vorne links) und Universitätspräsident Prof. Dr. Stefan Wehner (vorne rechts) besiegelten mit der Unterschrift die zukünftige Zusammenarbeit in zahlreichen Bereichen – von Stadtentwicklung und Digitalisierung über Nachhaltigkeit bis hin zu Bildung und Wissenstransfer. Die Vereinbarung schafft den Rahmen für gemeinsame Projekte, mit denen wissenschaftliche Erkenntnisse in die kommunale Praxis einfließen und gleichzeitig Impulse aus der Stadtverwaltung in Forschung und Lehre aufgenommen werden sollen.
Mit der Kooperation knüpfen Stadt und Universität an bereits bestehende gemeinsame Projekte an. Dazu zählt u. a. das Wasserstoffforschungsprojekt „HYDROFUTURE“, wofür in der Kreuterhalle in Bendorf ein Technikum entstehen soll. Im Fokus steht der Aufbau einer Experimentalanlage zur Analyse der chemischen Wechselwirkung zwischen unterschiedlichen technologierelevanten Wasserstoffatmosphären und keramischen Funktionalbauteilen bzw. keramischem Brenngut.
Flussmüll aus der Mosel gesammelt
Der Ausbildungsjahrgang 2024 der VR Bank RheinAhrEifel eG (Foto) hat gemeinsam mit dem Clean River Project einen besonderen Beitrag zum Schutz der heimischen Gewässer geleistet. Im Rahmen einer gemeinsamen Sammelaktion entfernten die Auszubildenden insgesamt rund 500 Liter Müll aus der Mosel. Nach einer kurzen Einführung starteten die Teilnehmenden mit insgesamt neun Kanus auf die Mosel. Mit großem Einsatz sammelten sie Abfälle aus dem Fluss und entlang der Uferbereiche. Dabei kamen ungewöhnliche Gegenstände zum Vorschein: Neben einem Bügeleisen, einer Bootsleiter und einem Besen fanden die Auszubildenden unter anderem ein Glasfaserkabel, Polsterkissen und Paletten. „Die gemeinsame Aktion mit dem Clean River Project hat gezeigt, wie viel sich bewegen lässt, wenn Menschen Verantwortung übernehmen und gemeinsam anpacken. Neben dem wichtigen Beitrag für die Mosel war der Tag auch für unseren Ausbildungsjahrgang eine wertvolle Erfahrung“, so Sven Junglas und Jasmin Wagner, Ausbildungsleiter der VR Bank RheinAhrEifel eG.
125 Jahre Siemens in Koblenz
Seit 125 Jahren ist Siemens in Koblenz Teil der technologischen Entwicklung in der Region Mittelrhein. Aus einem Unterbüro der Elektrizitäts-Aktiengesellschaft, entstand eine Niederlassung, die die Region bis heute mit Lösungen für Infrastruktur, Mobilität und Industrie begleitet. Der Blick in die Geschichte zeigt: Siemens hat Koblenz nicht nur elektrifiziert, vernetzt und automatisiert – sondern unterstützt Kunden heute auch dabei, die digitale Transformation der Region voranzutreiben.
Im Jahr 2025 bezog die Siemens-Niederlassung Mittelrhein am Standort Koblenz neue Räumlichkeiten in der Anton-Jordan-Straße 3. Mit dem Standort Koblenz betreut die Niederlassung Mittelrhein Kunden aus dem Stadtkreis Koblenz und sieben angrenzenden Landkreisen. Die Niederlassung vertreibt Produkte, Systeme, Lösungen und Services aus dem Siemens-Portfolio von Digital Industries – Automatisierung, Antriebstechnik und Digitalisierung – sowie von Smart Infrastructure, darunter u.a. Gebäudeautomatisierung sowie Brandschutz- und Sicherheitstechnik.
Wirtschaftsstandort stärken
Wie bleibt das nördliche Rheinland-Pfalz auch in Zukunft ein starker und attraktiver Wirtschaftsstandort? Wie lässt sich die Wirtschaft weiterentwickeln? Und welche Rolle spielt hierbei die Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord? Darüber hat SGD-Nord-Präsident Joachim Rodenkirch mit Ralf Hellrich, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Koblenz, und Arne Rössel, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Koblenz, gesprochen.
Eine leistungsstarke und innovative Wirtschaft ist ein zentraler Baustein, wenn es darum geht, das nördliche Rheinland-Pfalz auch für zukünftige Generationen als lebenswerte Region zu erhalten: Darin sind sich Joachim Rodenkirch, Ralf Hellrich und Arne Rössel einig. Konsens besteht auch darüber, dass die Stärkung und die Weiterentwicklung von Industrie, Handel und Handwerk nur dann gelingen können, wenn Politik, Verwaltung und Wirtschaft konstruktiv und zukunftsorientiert zusammenarbeiten.