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In diesem Monat kann Hans-Jörg Assenmacher, Notar in Koblenz, auf 10 Jahre Vorsitz der Initiative Region Koblenz-Mittelrhein e.V. zurückblicken. Anlass für das TOP Magazin zu einem Redaktionsgespräch.

Wir treffen auf einen engagierten Vorsitzenden, der die vielen Facetten der Region Koblenz-Mittelrhein umschreiben kann. Entstanden war die Initiative vor über 20 Jahren im Zuge der Abschaffung der Bezirksregierung Koblenz. Die damaligen Initiatoren wollten eine Institution schaffen, die für das Bild einer Großregion im Norden von Rheinland-Pfalz wirbt. Dies wird heute unter dem Begriff einer Regiopolregion verstanden. Regiopolregionen sind strukturierte Regionen, die sich nach innen als zentralisiert verstehen und mit hoher Wirtschaftskraft ausgestattet sind, so Assenmacher. Sie werden im Fachjargon unterhalb der sogenannten Metropolregionen angesiedelt.

Die Region Koblenz-Mittelrhein versteht sich geografisch deckend mit den Bezirken von Handwerkskammer Koblenz und Industrie- und Handelskammer Koblenz. Hier wohnen und leben über 1,4 Millionen Menschen. Wir sind gesegnet durch unsere wunderbare Landschaft, geprägt von den Flusstälern, Assenmacher kommt ins Schwärmen. Er weist jedoch darauf hin, dass für uns alle wichtig sei, dass wir hier unser Auskommen haben. Daher könne man in der Region stolz sein auf die wirtschaftliche Stärke. Unternehmen, die Weltmarktteilnehmer seien, erfolgreiche Mittelständler in der Region prägen das Bild und begründen eine Stärke, die nicht überall zu finden sei. Daneben sei die Region auch ein starker Bildungsstandort, hinauf bis zu Hochschulen und Universität. Als Vorsitzender der Juristischen Gesellschaft Mittelrhein darf bei Assenmacher auch nicht der Hinweis auf den Justizstandort Koblenz mit den Obergerichten und dem Verfassungsgerichtshof Rheinland-Pfalz an der Spitze fehlen. Dies alles steht auch für qualifizierten Mitarbeiterbedarf von der Lehre bis zum Universitätsabschluss. Breit gefächert sei auch das Kulturangebot. Hier alles aufzuzählen, sprenge den Rahmen, hob Assenmacher hervor.

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In diesem Jahr konnte die Initiative namhafte Unternehmen und Institutionen als Neumitglieder gewinnen, so Assenmacher. Dies unterstreiche die erfolgreiche Arbeit der Initiative und motiviere für die zukünftigen Aktivitäten.

In dem Gespräch konnte man spüren, dass hier jemand unsere Region wirklich im Blick hat und mit Freude seine Arbeit für die Region fortsetzen möchte. Neben anderen Projekten im Bereich Wirtschaft und Gesundheitsversorgung in der Region beginnt Assenmacher nun ein neues Projekt für Koblenz. Die Sanierung der Orgel in der Rhein-Mosel-Halle ist ihm ein besonderes Anliegen. Vielen unbekannt ist, dass diese Halle über eine bemerkenswerte Konzertorgel verfügt, die derzeit nicht gemäß ihrer Möglichkeiten bespielt werden kann. Eine umfassende Sanierung ist hierfür nötig. Wir haben uns verabredet, in einer der nächsten Ausgaben dieses Thema aufzugreifen.

Wir sind im Gespräch und bleiben im Gespräch, betonte Assenmacher zum Abschluss unseres Treffens. Alle Akteure, denen die Region am Herzen liegt, seien aufgerufen, sich gemeinsam für die Regiopolregion Koblenz-Mittelrhein zu engagieren.

Redakteur

» Chefetage GmbH

Fotograf

»  pixabay/analogicus, Manfred Gerz

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