Die schönsten Seiten der Region
Im 36. Jahrgang in Koblenz
365 Tage im Jahr
Ihre Kunden - unsere Leser

WENN DER KIEFER AUS DEM GLEICHGEWICHT GERÄT

Gesponserter Artikel

Warum Teamarbeit bei CMD entscheidend ist

Knacken im Kiefer, Verspannungen im Nacken, Kopfschmerzen oder ein Gefühl, dass etwas nicht richtig zusammenpasst – die Beschwerden rund um die Kieferfunktion können vielfältig sein. Hinter solchen Symptomen kann eine sogenannte craniomandibuläre Dysfunktion, kurz CMD, stehen. Gemeint sind Funktionsstörungen im Zusammenspiel von Kiefergelenken, Kaumuskulatur, Zähnen und dem gesamten Bewegungsapparat.

Die Behandlung einer CMD ist dabei selten eine Aufgabe für nur eine einzelne Fachrichtung. Besonders wichtig ist das Zusammenspiel von Zahnarzt, Physiotherapeut und Dentallabor, aber auch Allgemeinmediziner, Hals-Nasen-Ohrenärzte, Augenärzte und natürlich Orthopäden können mit einer CMD konfrontiert sein. Erst wenn alle Beteiligten ihre jeweiligen Erfahrungen und ihr Fachwissen einbringen, kann eine individuelle Lösung für den Patienten entstehen.

Der erste Schritt: genau hinschauen und Zusammenhänge erkennen

Am Anfang steht eine umfassende Betrachtung des Patienten. Der Zahnarzt erfasst die zahnmedizinische Situation, die Vorgeschichte und mögliche Auffälligkeiten im Bereich von Zähnen und Kiefer. Gleichzeitig liefert die physiotherapeutische Untersuchung wichtige Hinweise: Wie arbeiten Muskeln und Gelenke? Gibt es Verspannungen, Bewegungseinschränkungen oder Zusammenhänge mit Haltung und Körperstatik?

Dabei geht es nicht nur um die Frage „Wo tut es weh?“, sondern vor allem darum, die Ursache der Beschwerden zu verstehen. Ist das Problem im Kiefer selbst entstanden oder beeinflussen beispielsweise Muskelspannungen und Bewegungsmuster die Kieferposition? Eine strukturierte Diagnostik hilft dabei, den richtigen Weg für die Behandlung festzulegen.

Drei Fachbereiche – ein gemeinsames Ziel

Der Zahnarzt übernimmt in der Behandlung eine zentrale koordinierende Rolle. Er führt die zahnmedizinische Diagnostik durch, prüft, ob die Problematik vom Kiefer ausgeht, oder über die sogenannte „aufsteigende Kette“ von anderen Muskelgruppen im Körper ausgeht. Entsprechend plant er die notwendigen Schritte, überweist zum Physiotherapeuten und begleitet die Therapie. Dazu gehören beispielsweise auch die spätere Kontrolle und Feinjustierung einer individuell angefertigten Schiene oder ggf. die Anfertigung von Zahnersatz, die die kieferbedingte Ursache einer CMD behebt.

Der Physiotherapeut bringt seine besondere Sicht auf Muskeln, Gelenke und Bewegungsabläufe ein. Durch gezielte Behandlung kann er dabei helfen, muskuläre Ungleichgewichte zu reduzieren und eine physiologisch günstigere Ausgangssituation zu schaffen. So kann es beispielsweise sinnvoll sein, zunächst einen umgeknickten Fuß oder Narben im Bauchraum zu therapieren, um folgend ein Knacken im Kiefer oder einen Tinnitus zu behandeln. Durch eine Schiene wird dieses Behandlungsergebnis nachhaltig fixiert und die Beschwerden werden gelindert. Besonders wichtig ist, dass eine Registrierung der Kieferposition nicht isoliert betrachtet wird, sondern im Zusammenhang mit der körperlichen Situation des Patienten steht.

Das Dentallabor setzt die gemeinsam gewonnenen Informationen technisch um. Mithilfe der erhobenen Daten wird beispielsweise eine individuelle Schiene gefertigt, die exakt auf die Situation des Patienten abgestimmt ist. Dabei werden die Vorgaben aus Untersuchung und Registrierung in ein präzises Modell übertragen.

Die richtige Reihenfolge macht den Unterschied

Eine erfolgreiche CMD-Behandlung folgt einem klaren Ablauf: Nach Untersuchung und Diagnostik werden die notwendigen Informationen gesammelt und zwischen den Beteiligten abgestimmt. Erst danach erfolgt die technische Umsetzung im Labor.

Diese Reihenfolge ist entscheidend. Eine Schiene ist nicht einfach ein Hilfsmittel „von der Stange“, sondern das Ergebnis eines abgestimmten Prozesses. Je besser die Vorarbeit durch Zahnarzt und Physiotherapie und je genauer die Registrierung, desto weniger Nacharbeit ist später notwendig. Für Patienten bedeutet diese Zusammenarbeit vor allem eines: Sie stehen nicht vor einer einzelnen Behandlung, sondern profitieren von einem Netzwerk verschiedener Spezialisten, die gemeinsam ein Ziel verfolgen – eine stabile und funktionelle Kiefersituation.

CMD zeigt eindrucksvoll, dass Gesundheit oft dann am besten gelingt, wenn verschiedene Fachrichtungen zusammenarbeiten. Der Zahnarzt, der Physiotherapeut und das Dentallabor bilden dabei drei wichtige Bausteine eines Teams, in dessen Mittelpunkt immer der Mensch steht.

Sind Ihnen folgende Symptome leider sehr vertraut?:

  • Schmerzen in den Gesichts und Kaumuskeln
  • Schmerzen im Kiefergelenk
  • Gelenkknacken
  • Eingeschränkte Mundöffnung
  • Übermäßiges Knirschen und Pressen mit den Zähnen
  • Zahnfleischrückgang
  • Zahnwanderung und -lockerung
  • Abgenutzte, gesplitterte, eingekerbte Zähne

Oder aber fern des Kiefers leiden Sie unter:

Schwindel

  • Ohrgeräusche, Tinnitus
  • Nächtliche Atemstörungen
  • Schnarchen
  • Kopfschmerzen, Migräne
  • Schulter- und Nackenschmerzen
  • Rückenschmerzen
  • Hüft- und Knieschmerzen
  • Beinlängendifferenz
  • Sehstörungen

Ihre Experten für CMD

CMD ist häufi g Ursache für Schmerzen im Kopf-, Gesichts- und Wirbelsäulenbereich. Auch schmerzhafte Störungen im gesamten Organismus fern des Kiefergelenks können von Kiefergelenksstörungen hervorgerufen werden.

Für Diagnose und Therapie ist eine spezifi sche Ausbildung und kombinierte
Behandlung durch Zahnarzt und Physiotherapeut, ergänzt um ein spezialisiertes
Dental-Labor, unumgänglich. Haben Sie Fragen zu diesem Thema?

Praxis Schall Physiotherapie

Tel.: 02621 5008890
E-Mail: kontakt@praxis-schall.com

Redakteur

» Chefetage GmbH

Fotograf

»  Fotos mit KI generiert

TOP ■ eMAGAZIN